Philosophie

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Klarheit und Intuition. Struktur gibt den Rahmen, während spontane Entscheidungen den Ausdruck formen.

Ich beginne selten mit einem festen Bild im Kopf. Jedes Werk entwickelt sich im Prozess, aus dem Zusammenspiel von Farbe, Material und Bewegung. Was zunächst ruhig und kontrolliert wirkt, kann sich im nächsten Moment verändern und eine neue Richtung einschlagen.

Schicht für Schicht entstehen Bilder, die nicht geplant wirken, sondern wachsen. Sie entstehen aus dem Moment heraus und behalten dabei eine gewisse Offenheit, die sich nicht vollständig steuern lässt.

Mich interessiert nicht das perfekte Ergebnis. Wichtiger ist für mich die Spannung zwischen Kontrolle und Loslassen. Zwischen dem, was bewusst gesetzt wird, und dem, was sich während des Arbeitens ergibt.

Farben stehen dabei selten für sich allein. Sie reagieren aufeinander, überlagern sich und verschieben ihre Wirkung je nach Umgebung. So entsteht eine Dynamik, die sich nicht sofort erschließt, sondern sich beim Betrachten langsam entwickelt.

Meine Arbeiten geben keine feste Richtung vor. Sie sollen Raum lassen für eigene Eindrücke und persönliche Assoziationen.

Kunst bedeutet für mich nicht, etwas endgültig festzulegen, sondern einen Zustand zu schaffen, der offen bleibt.